Branchendaten des Fleischerhandwerks

Das deutsche Fleischerhandwerk ist eine vielfältige und umsatzstarke Branche.

  • 13.158 Betriebe
  • Mehr als 143.000 Beschäftigte
  • Über 16 Milliarden Euro Umsatz/2015


Der Deutsche Fleischer-Verband – abgekürzt DFV – ist die zentrale Organisation des deutschen Fleischerhandwerks. Dieses untergliedert sich in die Landesinnungsverbände. Diese sind Zusammenschlüsse der Fleischerinnungen des betreffenden Landes bzw. der Länder/Regionen. Weitere Informationen zum Zentralverband und zu den Landesinnungsverbänden finden Sie auf der Homepage des Zentralverbandes.

Das Fleischerhandwerk ist sehr vielfältig aufgestellt: Es gibt mobile und feste Verkaufsstellen, rund 3.600 Betriebe haben mehr als eine Verkaufsstelle. Je nach Größe des Unternehmens werden in Fleischereien bis zu 8 Prozent des Umsatzes für Energie ausgegeben.

Technische Anforderungen und gesetzliche Vorschriften für Fleischereien

Eine ausführliche Übersicht der technischen Anforderungen und gesetzlichen Vorschriften finden Sie im Handbuch „Erdgas in Fleischereien“ und unter Technische Regeln und Vorschriften

Möglichkeiten zur Energieeinsparung für die Fleischverarbeitung

Der Aufwand für die Energiekosten wird auch in der Fleischerbranche in den nächsten Jahren stetig steigen. Heute machen sie bereits bis zu acht Prozent des Gesamtumsatzes einer Fleischerei aus –  Kleinstbetriebe haben häufig noch höhere Kosten zu tragen. Bei Fragen zu Verfügbarkeit und Kosten der Energie sind Sie der kompetente Berater, der dem Kunden wirtschaftlich-technische Lösungen anbietet, um die Energie möglichst rationell und effizient einzusetzen. Erdgasbasierte Geräte und Heizsysteme bieten ein hohes Energiekosteneinsparpotenzial.

Effiziente Energieanwendung in Fleischereien

In der Regel gibt es für die effiziente Energieanwendung eine Reihe innerbetrieblicher Ansatzpunkte. Rationell organisierte Arbeits- und Produktionsabläufe können oftmals zu einer beachtlichen Senkung des Energieverbrauchs und damit zur Senkung der Energiekosten führen.

Durch die Komplexität des Energiesystems in Fleischereien ergibt sich für Sie meist eine Vielzahl an Ansatzpunkten und Möglichkeiten, Erdgas als Energieträger anzubieten bzw. eine Substitution anderer Energieträger vorzuschlagen. Bei der Auswertung und Bildung der Kennzahlen ist es sinnvoll, generell zwischen zwei Betriebsgrößen zu unterscheiden:

  • Betriebe mit einem Rohmaterialinput von unter 250 Tonnen pro Jahr
  • Betriebe mit einem Rohmaterialinput von über 250 Tonnen pro Jahr


Die Unterschiede in den spezifischen Produktionsmengen ergeben sich z. B. aus den Einkaufsgewohnheiten (lebende Tiere, in Hälften zerlegte Ware, vorzerlegte Ware etc.) oder dem Grad der Mechanisierung; eine höhere Mechanisierung wird oft bei größeren Betrieben angetroffen. In vielen, meist kleineren Fleischereibetrieben wird die benötigte thermische Nutzenergie mit elektrischer Energie erzeugt. 

Abwärmenutzung

Bei der Kälteerzeugung fällt kontinuierlich Abwärme an. Gleichzeitig besteht in einer Fleischerei aus Hygienegründen ein hoher Bedarf an Warmwasser. Diese Abwärme kann genutzt werden, um das Brauchwasser vorzuwärmen.

Möglichkeiten der Abwärmenutzung werden Ihnen im Handbuch „Erdgas in Fleischereien“ erklärt.

Erdgas anwenden in Fleischereibetrieben

Die Umstellung der Produktionseinrichtungen auf Erdgas kann für Fleischereibetriebe einen wichtigen Fortschritt in der rationellen Betriebsgestaltung bedeuten. Sie sollte immer in Verbindung mit den Geräteherstellern und den von ihm empfohlenen Brennerherstellern erfolgen. Die Fachleute dieser Unternehmen stehen Ihnen als Berater auch zur Verfügung, wenn es darum geht, einen mit festen Brennstoffen oder mit Heizöl EL versorgten Kocher auf Gasfeuerung umzustellen. Ihre Empfehlungen bestimmen weitgehend die für die Umstellung notwendigen Maßnahmen. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Umstellung der elektrisch beheizten Geräte auf Erdgasfeuerung jederzeit möglich und nützlich.

Warmwasserbereitung mit Gas

In Fleischereien wird ein wesentlicher Anteil der Gesamtwärme für die Warmwasserbereitung benötigt; bis zu 25 Prozent des gesamten Energieverbrauchs werden dafür verwendet. Warmwasser wird zum Brühen, Kochen und für Reinigungszwecke gebraucht. In kleineren Fleischereien erfolgt die Warmwasserbereitung oft noch mit dem Kochkessel. Bei einem geringeren Wirkungsgrad des Kochkessels gegenüber einer direkten oder indirekten Warmwasserbereitung liegt der Vorteil des Kochkessels in seiner universellen Einsetzbarkeit. Eine Umstellung der Warmwasserbereitung von Strom auf Gas kann sich innerhalb von zwei Jahren amortisieren. 

 

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Handbuch Fleischereien

Handbuch Fleischereien |  ( Datei / 0.00 B)

Erdgasbetriebene Rauchanlagen und Heizsysteme sind sicher und werden mit der kostengünstigen Energie effizient betrieben.

Erdgastechnik in Fleischereien

Erdgastechnik in Fleischereien |  ( Datei / 0.00 B)

Wir geben Ihnen einen Überblick über erdgasbetriebene Geräte in Fleischereien inklusive einer Produktbeschreibung und den allgemeinen Kenndaten.

Erdgas im Fleischereifachbetrieb

Erdgas im Fleischereifachbetrieb |  ( Datei / 0.00 B)

Für alle Anforderungen des Fleischerhandwerks wie heizen, räuchern, kühlen und reinigen stehen moderne Erdgas-Anwendungen zur Verfügung.