Shell eröffnet seine erste LNG-Tankstelle in Baden-Württemberg

Gestern hat Shell seine erste LNG-Station in Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Dies verkündete Shell in einer gestrigen Pressemitteilung. Die neue LNG-Tankstelle befindet sich an der A8 in Kirchheim unter Teck. Sie kann täglich bis zu 150 LNG-Lkw betanken. Der Umstieg auf LNG-Lkw ist für Speditionen interessant, weil sich höhere Anschaffungskosten für die Zugmaschine bei entsprechender Fahrleistung dank wettbewerbsfähiger Kraftstoffkosten relativ schnell rechnen können und gleichzeitig zum Teil beträchtliche CO2- und Luftschadstoff-Emissionen im Vergleich zu Diesel eingespart werden können. Der Einsatz von LNG im Schwerlastfernverkehr ermöglicht bis zu 22 Prozent weniger CO2-Emissionen gegenüber Diesel. Bei der Verwendung von Biomethan sind sogar noch deutlich bessere CO2-Werte erreichbar. Hinsichtlich lokaler Luftqualität sinken im Vergleich zu Diesel die Schwefeldioxid- und Feinstaub-Emissionen um fast 100 Prozent, die Stickoxid-Emissionen um 80 bis 90 Prozent. Darüber hinaus sind LNG-Motoren je nach Bauart bis zu 50 Prozent leiser. Die Shell LNG-Station gehört zu einem ambitionierten Shell Programm, das neben dem Ausbau des deutschen Shell LNG-Stationsnetzes auf bis zu 40 Stationen bis Ende 2022 auch den Aufbau einer vollständigen Lieferkette für CO2-neutrales LNG auf Basis verflüssigten Biomethans umfasst.

 

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