Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen wird verlängert

Die Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen wird in den Monaten September bis Dezember fortgesetzt. Dies verkündete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer heutigen Pressemitteilung. Das Hilfsprogramm unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten können Unternehmen für die vier Monate bis zu 200.000 Euro an Förderung erhalten. Für Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist die Verlängerung der Überbrückungshilfe bis zum Jahresende ein wichtiges Signal an die Unternehmen und Branchen, die angesichts der Corona-Pandemie um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen. Er freut sich besonders, dass es gelungen ist, im verlängerten Programm höhere Förderbeträge für kleine und Kleinstunternehmen durchzusetzen. Die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte auf maximal 15.000 Euro werde gestrichen. Höhere Fördersätze gibt es laut Altmaier auch für Unternehmen, die weiterhin praktisch vollständig stillliegen. Gute Nachrichten auch für Unternehmen, die zwar wieder geöffnet sind, aber dauerhaft mit reduzierter Kapazität fahren müssen. In Zukunft können bereits Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, Überbrückungshilfe beantragen.

 

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