Ältere Energieausweise von Nichtwohngebäuden werden ungültig

In diesem Jahr verlieren die ersten Energieausweise von Nichtwohngebäuden ihre Gültigkeit. Darüber berichtete die Deutsche Energie-Agentur (dena) in einer heute erschienenen Pressemitteilung. Diese Energieausweise wurden seit Anfang Juli 2009 ausgestellt und laufen nach zehn Jahren ab. Eigentümer, die ihr Gebäude in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen, müssen einen aktuellen Energieausweis vorlegen. Dies ist auch der Fall, wenn im Zuge einer Sanierung eine energetische Bilanzierung durchgeführt worden ist. In Deutschland gibt es zwei Arten von Energieausweisen: den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Das Ergebnis des Verbrauchsausweises hängt stark vom Verhalten der jeweiligen Bewohner ab. Deswegen empfiehlt die dena den Bedarfsausweis. Hier berechnet ein Energieberater den Energiebedarf anhand einer technischen Analyse der Gebäudedaten. Im Anschluss dokumentiert er unabhängig vom Nutzerverhalten den energetischen Zustand des Gebäudes. Wer einen neuen Energieausweis erstellen lassen möchte, kann sich an einen qualifizierten Energieberater wenden.

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