Förderprogramm "Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen" erfolgreich

Die im Rahmen des Förderprogramms "Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen" rund 1.300 angestoßenen Projekte werden nach ihrer Umsetzung ab dem Jahr 2020 1,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Dies verkündete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer gestern erschienenen Pressemitteilung. Damit konnte das ursprüngliche Ziel von jährlich 1 Million Tonnen CO2 deutlich übertroffen werden. Für Bundesminister Peter Altmaier kann die Nutzung von Abwärme sowohl dem Klimaschutz als auch der Wettbewerbsfähigkeit dienen. Durch die effektive Nutzung von Abwärme können bis zum Jahr 2030 bis zu 15 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart werden. Dementsprechend bietet die Abwärmenutzung enorme Potentiale zur Erreichung der Klimaschutzziele im industriellen Bereich. Zum 1. Januar 2019 ist die Förderung der Abwärmenutzung in das neue Förderprogramm "Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft - Zuschuss und Kredit" überführt worden. Damit können auch eine Reihe weiterer Effizienzmaßnahmen zur energiebezogenen Optimierung von Produktionsprozessen gefördert werden.

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