KfW-Förderung 433 für Brennstoffzellen angepasst

Zum 1. Juli 2021 wurde durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Zuschussförderung von Brennstoffzellensystemen, KfW 433, auf eine neue Förderrichtlinie umgestellt. Dies geschah zeitgleich mit dem Start der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG). Die Förderung als solches wie auch die Antragsstellung bleiben unverändert.

Künftig sind auch große Unternehmen, die ein Brennstoffzellensystem in einem Nichtwohngebäude installieren, antragsberechtigt. Der Zuschuss basiert auf einem Basisbetrag und einem variablen Anteil, der sich nach der elektrischen Leistung der Brennstoffzelle richtet. Je nach Leistungsklassen kann der KfW-Zuschuss bis zu 34.300 Euro je Brennstoffzelle betragen.

Zudem kann auch bei Erwerb eines z.B. sanierten Wohngebäudes, in dem bereits ein Brennstoffzellensystem eingebaut ist, ein Zuschuss aus dem KfW-Produkt 433 beantragt werden. Der Antrag auf Förderung ist vor Abschluss des Kaufvertrages bei der KfW zu stellen.

Eine weitere Änderung besteht in den Anforderungen an ein Brennstoffzellensystem: Energieverbräuche und alle erzeugten Wärmemengen sind messtechnisch zu erfassen. Für förderfähige Brennstoffzellensysteme gilt zudem, dass diese bis zum 1. Januar 2023 mit einer Energieverbrauchs- und Effizienzanzeige ausgestattet sein müssen.

 

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