Neue Ausrichtung der Energieeffizienz-Förderprogramme für Unternehmen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) richtet seine Förderprogramme für Energieeffizienz von Prozessen und Anlagen in Unternehmen neu aus, um den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 Prozent zu senken. Dies verkündete das BMWi in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung. Demzufolge bündelt das BMWi in dem neuen technologieoffenen und branchenübergreifenden Förderpaket sechs bisherige Förderprogramme in zwei Richtlinien. Die Richtlinie "Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energie in der Wirtschaft - Kredit und Zuschuss" ist am 1. Januar 2019 mit Fördersätzen bis zu 55 Prozent gestartet. Ab Frühjahr 2019 wird die Richtlinie "Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft - Wettbewerb" das ehemalige Programm "STEP Up!" mit neuen Konditionen ersetzen. Bei Effizienzmaßnahmen werden 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten für kleine und mittlere Unternehmen übernommen. Bei Prozesswärmetechnologien, die erneuerbare Energien nutzen, sind es sogar 55 Prozent. Die maximale Förderung beträgt pro Antragsteller oder Projekt 10 Millionen Euro.

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