Publikation über Gasvorkommen- und förderung, die jeder versteht

Ein neu erschienenes Buch, welches den Titel "Schätze aus dem Untergrund: Wie Hightech das Gas- und Ölzeitalter verlängert" trage, räume mit Vorurteilen unter anderem in Bezug auf die Ressource Gas auf. So würde sich der Energieträger nicht, wie oft angenommen, in großen Höhlen unter der Erde verbergen. Stattdessen würden die Kohlenwasserstoffe in feinen Poren im Gestein sitzen und ließen sich nur mit Hilfe von Hightech-Geräten gewinnen. Laut der Technische Universität Bergakademie Freiberg erkläre die neu erschienene Publikation zudem, wie Gaslagerstätten entstehen und welche Formen es von diesen überhaupt gebe. Zusätzlich werde auch Suche nach den Lagerstätten thematisiert und Bezug auf die einzelnen Förderverfahren genommen. Dabei würden nicht nur konventionelle, sondern auch unkonventionellen Lagerstätten, die beispielsweise durch das Fracken erschlossen werden könnten, betrachtet werden. Die Publikation wäre der Feder zweier Professoren des Instituts für Bohrtechnik und Fluidbergbau der Technische Universität Bergakademie Freiberg entsprungen. "Das Buch richtet sich in erster Linie an technisch interessierte Laien. Komplizierte Fachbücher für Experten gibt es bereits genug, aber einfache Bücher, die wirklich jeder verstehen kann, sind eine Marktlücke, in die wir hineingestoßen sind", so Prof. Matthias Reich, einer der beiden Autoren des Buches.

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