Energiemanagement nach ISO 50001 reduziert CO2-Emissionen und Kosten

Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 einführen, können ihre CO2-Emissionen reduzieren und so einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung von TÜV Rheinland hervor. Demzufolge fordert die Norm eine fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung. Mit der Zertifizierung und den damit verbundenen Audits treten die Unternehmen in einen systematischen Optimierungsprozess ein, der sich nachhaltig positiv auswirkt. So können deutliche Effekte in puncto Energieeinsparung und CO2-Reduktion erzielt werden. Darüber hinaus senken die Unternehmen langfristig ihre Kosten und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit. Nach Hochrechnungen des Clean Energy Ministerial (CEM) ließen sich durch die Implementierung der ISO 50001-Standards in Industrie und Handel bis 2030 weltweit 17,2 Billionen kWh Energie und 6,5 Billionen kg CO2 einsparen. Laut Tyrone Adu-Baffour von TÜV Rheinland ist die Zertifizierung nach ISO 50001 eine besonders effektive Maßnahme für Unternehmen, die ihre Energie- und Klimabilanz verbessern wollen oder müssen.

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