COVID-19: Hinweise zum Betrieb von Klima- und Lüftungsanlagen

RLT-Anlagenbetreiber müssen sich nach aktuellem Kenntnissstand keine Sorgen machen, dass COVID-19 über Lüftungs- und Klimaanlagen verbreitet und in Räume eingetragen werden kann. Die eingebauten Filter in den Außenluft- und Zuluftleitungen machen eine Eintragung von Tröpfchen, die das Virus enthalten könnten, nahezu unmöglich.

Dennoch gibt es Empfehlungen der deutschen Fachverbände BTGA, FGK und ds RLT-Herstellerverbandes, die berücksichtigt werden sollten:

  • RLT-Anlagen mit Außenluft sind bitte nicht abzuschalten. Die Außenluftstöme sind nicht zu reduzieren.
  • Soweit Umluftanteile in den Anlagen vorhanden sind, sollten diese zugunsten der Außenluftanteile reduziert werden.
  • Die Betriebszeiten der RLT-Anlagen sind ggf. vor und nach der regulären Nutzungszeit zu verlängern.
  • Sekundärluftgeräte wie Ventilatorkonvektoren und Induktionsgeräte sind nur im jeweiligen Raum wirksam und übertragen die Luft nicht in andere Räume.
  • Überströmungen von verschiedenen Nutzungseinheiten sollten minimiert werden.
  • Die Luftfeuchtigkeit sollte möglichst über 40 Prozent betragen.
  • Leckagen können dazu führen, dass ein geringer Anteil der Abluft auf die Zuluft übertragen werden kann. Leckagen müssen minimiert werden.

Die komplette Empfehlung zum Betrieb Raumlufttechnische Anlagen durch die Fachverbände finden Sie beim TGA-Fachplaner.