Energieeffizienz-Netzwerke noch erfolgreicher als erwartet

Laut aktuellen Monitoring-Ergebnissen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke erreichen die 87 untersuchten Netzwerke ihre selbstgesetzten Ziele im Durchschnitt zu 111 Prozent. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. Das begleitende Monitoring der Initiative hat demnach 87 bereits abgeschlossene Energieeffizienz-Netzwerke genauer analysiert. Die darin teilnehmenden 948 Unternehmen haben im Netzwerk über 4.000 Energieeffizienz-Maßnahmen realisiert. Dadurch ergeben sich für die untersuchten Netzwerke jährliche Primärenergie- bzw. Treibhausgaseinsparungen von insgesamt 3.481.000 Megawattstunden bzw. 1.017.000 Tonnen CO2. Durch ein Energieeffizienz-Netzwerk werden durchschnittlich 31.000 Megawattstunden Endenergie pro Jahr eingespart, was in etwa dem jährlichen Endenergieverbrauch von 1.900 deutschen Haushalten entspricht. Beim Start der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke wurde geschätzt, dass durch die rund 500 geplanten Netzwerke fünf Millionen Tonnen CO2 bzw. 75 Petajoule Primärenergie eingespart werden können. Nach Hochrechnung der Monitoring-Ergebnisse lassen sich die ursprünglich gesetzten Einsparziele aber bereits mit 360 (bzgl. Primärenergieeinsparung) bzw. 295 (bzgl. Treibhausgas-Minderung) Netzwerken erreichen. Die Initiative hat sich damit als eines der erfolgreichsten Instrumente des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) bewährt.

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